Das Verlangen steigern durch Aphrodisiaka

Ein jeder hat schon davon gehört, von Aphrodisiaka, Pflanzen, die eine anregende Wirkung haben. Nach der griechischen Liebesgöttin Aphrodite sind sie benannt und die Wirkungsweise dieser Pflanze ist sehr unterschiedlich. Denn bei der Weintraube, die zu Wein verarbeitet wurde, ist weniger oft mehr. Aus Südamerika kommt die schwarze Tongabohne und wird gerne als Zutat in Keksen genutzt. Aber auch als Liebes-Amulett, an einer Kette hängend, findet sie viele Fans. Diese Bohne soll sich auf die „Vermehrung“ der Liebe positiv auswirken, wie auch auf das Geld, wird die Bohne im Geldbeutel getragen. Die getrocknete Tongabohne riecht süßlich und dies soll betörend sein. Allerdings sollte man sich entscheiden – entweder Geld oder Liebe. Die lebens- und liebeslustigen Mexikaner schwören dagegen auf den Damaina-Likör. Im Volksmund wird das Damiana-Kraut auch „Hemdauszieher“ genannt und es soll als Likör oder als Tee getrunken werden. Dieses Kraut soll die Wirkung haben, dass man sich ausziehen möchte und es soll vor allem die Durchblutung im Unterbauch anregen! Es sollten aber täglich zwei Gläser getrunken werden, damit eine betörende Wirkung einsetzt. Von der Tollkirsche hat bereits jeder schon einmal gehört. Diese ist selbstverständlich mit Vorsicht zu genießen. Der Inhaltsstoff Atropin soll in geringer Dosis erregend wirken. Jedoch kann es bei einer Überdosierung zu einer Atemlähmung und dem Tod kommen. Ebenso der Jasmin, auch er riecht süß, wenn er blüht, und soll durch diesen Geruch im Gehirn Geschlechtshormone ausschütten. Auch Sandelholz soll durch seinen Duft entspannend wirken – aber nur beim weiblichen Geschlecht. Für die Herren der Schöpfung wären dann Petersilie und Basilikum das richtige Mittelchen, um das Verlangen zu steigern. Bereits in der Antike galt Basilikum als „Königskraut“ soll angeblich die verlorene Manneskraft wieder hergestellt haben. Besonders als Pesto ist Basilikum sehr lecker. Da aber der Glaube bekanntlich Berge versetzt, sollte auch das Ambiente stimmen, wenn eines dieser Aphrodisiaka eingenommen wird. Denn eine Wirkung ist diesen Mitteln noch nicht nachgewiesen worden.

/ins>