Neue Studie: Rauchen ist ungefährlicher als Oral-Sex

Die Universität von Wisconsin hat nun, in einer Studie, herausgefunden, dass Oral-Sex schädlich ist als Rauchen. Dabei wurde aber auch festgestellt, dass hauptsächlich Männer davon betroffen sind. Jahrelang wurde in der Vergangenheit immer wieder Krebs im Mund-Rachen-Raum festgestellt. Meist bei älteren Männern, die trinken und/oder rauchen. Durch die Studien wurde herausgefunden, dass es nun immer mehr jünger Männer trifft. Es wird angenommen, dass HP-Viren, die durch sexuellen Kontakt übertragen werden, bei Mund-Rachen-Krebs eine größere Rolle spielen als bei Tabak-Konsum. Laut Porfessor Maura Gillison würden die Daten zeigen, dass HPV den Zuwachs der oralen Krebs-Erkrankungen auslösen – und zwar weltweit. Warum in den letzten Jahren immer mehr Oral-Verkehr verübt worden ist, ist nicht bekannt. Aber diese Sexpraktik zeigt sich immer größerer Beliebtheit und somit ist auch die Zahl der Erkrankungen angestiegen. Es wird angenommen, dass Teenager der Meinung sind, dass Oral-Verkehr nicht so gesundheitsgefährdend und belangloser ist als „richtiger“ Sex. Auch spielt scheinbar die Veränderte Partnerschaftssuche eine große Rolle. Nicht nur, dass ältere Frauen mit jüngeren Männern ihr Sex richtig ausleben, auch sind viele der älteren Frauen nicht geimpft. Diese Impfung gibt es erst seit 2007 und ist für weibliche Teenager im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Nun fordern Ärzte auch eine Impfung für Jungs in diesem Alter. HPV ist nicht nur, zu 70 Prozent, der Auslöser für Gebärmutterhalskrebs, auch an Krebs-Erkrankungen am Penis wie auch der Vulva und des Anus sind diese Viren beteiligt. Die hohe Zahl der Geschlechtspartner ist dabei wohl der Hauptgrund – besonders die, mit denen Oral-Verkehr praktiziert wurde. Vor allem auch dadurch, dass Frauen heutzutage ebenfalls mehr Sexpartner haben und sich auch immer wieder einfach nur nach Toyboys umschauen. Ob die Emanzipation damit etwas zu tun hat, ist allerdings nicht bekannt.

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