So viel Zeit verbringen die Deutschen durchschnittlich auf Sexportalen

Die Erotik hat in unserer Gesellschaft eine lange Tradition. Gleichermaßen ist sie mit einem ewigen Tabu belegt, das sich erst in diesen Jahren langsam aufzulösen scheint. Nicht zu bestreiten sind die natürlichen Bedürfnisse, die in allen Menschen schlummern und die sich auch in Form der Sexportale im Internet zeigen. Doch wie viel Zeit verbringen die Deutschen dort tatsächlich?

Hohe Nachfrage in Deutschland

Zunächst ist zu betonen, wie bedeutend Sexportale in den vergangenen Jahren geworden sind. Inzwischen handelt es sich um ein milliardenschweres Geschäft, das auch in Deutschland nur aufgrund der starken Nachfrage existieren kann. Viele Portale bieten schließlich einen kostenlosen Zugang und finanzieren sich nur durch Werbung oder zusätzliche Angebote, welche der Nutzer in Anspruch nehmen möchte. Wie der Überblick auf der Seite https://www.sexportale.org/ deutlich zeigt, ist das Angebot absolut vielfältig. Die Deutschen scheinen sich von diesen Angeboten besonders stark angesprochen zu fühlen, wie die Online-Forscher von Similarweb im Jahr 2013 zeigten. Nach ihrer Erhebung fielen in diesem Jahr rund 12 Prozent aller Zugriffe auf das World Wide Web auf Seiten mit erotischen Inhalten. Damit würde sich dieses Thema zu einem der wichtigsten Nutzungsgründe für das Internet überhaupt aufschwingen.

Verführe mit Persönlichkeit

Acht Minuten Erregung

Zunächst ist zu betonen, wie unterschiedlich die Zahl der Zugriffe einzelner Nutzer ausfallen. Neben einigen Intensivnutzern, welche sich teilweise mehrmals täglich auf einschlägige Seiten bewegen, gibt es einen anderen Teil der Bevölkerung, den dieses Angebot gänzlich kalt lässt. Zudem variiert die Zeit, welche die Deutschen durchschnittlich auf derartigen Portalen verbringen. Die Forscher ermittelten im Durchschnitt eine Nutzungsdauer von rund acht Minuten. Zur Finanzierung geben sich die Portale während dieser Zeit größte Mühe, um die Kunden zum Abschluss zusätzlicher Leistungen zu bringen und dadurch die Einnahmen zu steigern.

Die typischen Nutzer

Gleichzeitig legte die Studie einige neue Fakten zum klassischen Nutzer von pornografischen Seiten offen. Dieser ist in aller Regel männlich, wobei hinsichtlich des Alters kaum Einschränkungen vorhanden waren. Keine seriöse Statistik geht im Übrigen davon aus, dass mehr als 20 Prozent der Besucher von Sexportalen weiblich sind. An einer umfassenden Untersuchung, welche sich dem aktuellen Stand widmet, fehlt es bislang jedoch noch. Gleichsam sind sich die Experten sicher, dass dem Konsum von Pornos unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können. Während die Nutzer in manchen Fällen einfach auf der Suche nach neuer Inspiration sind, ist es an anderer Stelle der Versuch, persönliche Befriedigung zu erlangen, die unter Umständen im echten Leben verwehrt bleibt.

Ein moderner Wandel

In der hohen Nachfrage nach Sexportalen in Deutschland ist zumindest keine bedrohliche Entwicklung zu sehen. Schließlich stieg dieses Bedürfnis nicht erst in den vergangenen Jahren immer weiter an. Vielmehr handelt es sich um eine Strömung, welche früher noch über Zeitschriften und andere Medien ausgelebt wurde. Das World Wide Web stellt somit lediglich eine Anpassung dieses Trends dar, die aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten vorangetrieben werden konnte. Aus der Chance, den Nutzern rund um die Uhr pornografische Inhalte bieten zu können, entwickelten manche Unternehmer direkt ein neues Geschäftsmodell, das inzwischen dazu in der Lage war, eine ganze Branche zu formen. Man darf demnach gespannt sein, wie sich diese Entwicklung in Zukunft noch weiter fortsetzt.

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